"Blauer Garten"

Unser Büro konnte auf dem Fürstlichen Gartenfest 2010 den Sonderpreis in Gold für sich entscheiden.

Die Farbe Blau – ein vergessener Gartenschatz?
Die blaue Farbe als Symbol des Aufbruchs zur Erfüllung von Sehnsüchten aber auch als Symbol des Findens des eigenen, persönlichen Lebenssinnes inspirierte uns bei der Planungsidee.  Blau versetzt in einen Zustand des Träumers, stimmt sehnsüchtig, wirkt beruhigend und führt zu einer ernsthaften Sicht der Dinge nach innen. Schon in der Romantik war die blaue Blume ein beliebtes Motiv in der Dichtung.
Durch die Fernwirkung der blauen Farbe erscheinen kleine Gärten größer. Kühles Blau verleiht sonnigen Sommerbeeten eine angenehme Frische. Blaue Blumen leuchten bis in die Dämmerung und verwandeln in Verbindung mit Weiß Gärten in  „Mondscheingärten“. Mystisches Blau entwickelt im Zwielicht oder in der Dämmerung geheimnisvoll die ganze Leuchtkraft. Lindgrünes und silberlaubiges Blattwerk unterstützen die königliche Farbe.

Die Farben Blau, Grün und weiß sind Thema im Garten.
Die Wasserachse mit einem Rahmen aus Bux und Kieselmosaiken bildet den Mittelpunkt und spiegelt das Blau des Himmels.  Bux gerahmte Staudenbeete sind Farbtupfer und Blickfang. Die strenge Form steht im Dialog mit der lockeren Pflanzung  Verbenenblüten  schweben über hellblauem Rittersporn, nachtblauer Phlox sorgt für Tiefe und Duft. Das tuftige Weiß der Waldaster und die silbrigen Anaphalis untermalen die blaue Komposition. Zwei Buxwürfel begleiten die Stufenanlage und führen den Blick zur Wasserachse. Ein blauer Spiegel wirft „den Blick“ zurück und schafft eine Raumillusion. Die Glanzmispel-Kegelbäume sorgen für Tiefe und rahmen das Parterre ein. Amberbaumspaliere geben die Kontur vor. Die große Holzterrasse lädt zum Verweilen ein und  lässt den Garten in seiner Gesamtheit wirken.



Pressepreis: Wolfskopf in Silber

Unser Büro konnte auf dem Fürstlichen Gartenfest 2009 den Pressepreis in Silber für sich entscheiden.

Die Jurie urteilte: „Für ein durchdachtes Gartenkonzept auf kleiner Fläche übertragbar in jeden Reihenhausgarten mit wenigen Mitteln, stilvoll gestaltet.

Frau Henrich: „Der Garten als Lebensraum rückt die Bedürfnisse seiner Nutzer in den Vordergrund. Ein gutes Design verbindet die Wünsche der Gartenbesitzer mit den natürlichen Gegebenheiten und arbeitete die Besonderheit des Ortes heraus. Eine großzügige, ablesbare Linienführung und klar geformte Flächen lassen den Garten optisch größer wirken.

Die Prämierungen mit dem „Wolfskopf“ in Gold, Silber und Bronze brachten auch Überraschungen. So ist in diesem Jahr die Verleihung der Ästhetik-Preise komplett entfallen.

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